Bauarbeiten am Arbeitshafen in Rødbyhavn beginnen bereits in diesem Jahr. Illustration: Femern A/S
Offizieller Baustart des Fehmarnbelt-Tunnels ist der 1. Januar 2021, aber eine Reihe an vorbereitenden Arbeiten zum Bauprojekt wurden bereits in Gang gesetzt, weitere folgen noch in 2020.
Die Erschließung des Arbeitsgebiets
Die Vorbereitung des Bauareals in Rødbyhavn umfasst eine lange Reihe von Aktivitäten, unter anderem Wasser und Elektrik, Einrichtung von Zufahrten und Wegen zu den Produktionsflächen, Abwassersysteme, Errichtung von Wohnraum für die Tunnelarbeiter und die Einrichtung des früheren Danhotels in Rødbyhavn für den Bauherren Femern A/S.
Bau des Arbeitshafens
Die Aktivitäten in 2020 umfassen ebenfalls den Baustart des Arbeitshafens, wo die Baumaterialien für die Tunnelelementfabrik an Land gehen sollen, und wo die fertigen Elemente ausgeschifft und zu ihrer vorbestimmten Stelle im Fehmarnbelt gefrachtet werden.
Der Bau des Hafens ist der erste größere zentrale Schritt im Bau des Fehmarnbelt-Tunnels und Umfasst unter anderem die Vertiefung und Anlegung des Hafenbeckens sowie die Errichtung der Wellenbrecher und der Kaianlage. Die ausgegrabene Erde wird zur Erstellung neue Küstengebiete auf beiden Seiten von Rødbyhavn genutzt werden, mit einer Größenordnung von ca. 500 m über eine Länge von 3,5 km.
Ingenieure aus den Niederlanden nach Dänemark
70 Ingenieure und andere Experten des Baukonsortium Femern Belt Contractors aus den Niederlanden planen die Errichtung des Hafens, und rücken Stück für Stück nach Rødbyhavn im Verlaufe des Jahrs, gemeinsam mit den Mitarbeitern, die die Bauarbeiten vor Ort ausführen werden.
Aktivitäten auch in Deutschland
Auch in Deutschland wurden vorbereitende Aufgaben in Gang gesetzt.
Dies betrifft unter Anderem verschiedene Umweltmaßnahmen, Erschließungsarbeiten zu den Produktionsflächen und geotechnische Untersuchungen bei Puttgarden.
Im Laufe von 2020 wird die Stromversorgung für die Produktionsflächen durch eine große Transformatorstation etabliert werden.